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Umsatzwachstum durch Markterfolge

Absatzmengen der MVV Energie Gruppe1

2006/2007 2005/2006 % Vorjahr
Strom2 in Mio kWh 24.443 20.484 +19
   davon Großhandel2 in Mio kWh 14.152 10.566 +34
   davon Einzelhandel2 in Mio kWh 10.291 9.918 +4
Wärme in Mio kWh 6.265 7.343 -15
Gas in Mio kWh 9.456 11.513 -18
Wasser in Mio m3 56,1 57,9 -3
Angelieferte brennbare Abfälle in 1.000 t 1.409 1.229 +15
1 Gesamtabsatz aus allen Segmenten
2 Korrektur im Vorjahr

Den Umsatz konnten wir im Geschäftsjahr 2006/07 nach Abzug der weitergegebenen Strom- und Erdgassteuer um 4% auf 2,3 Mrd Euro steigern. Wir haben damit unser Umsatzziel von 2,5 Mrd Euro, das einschließlich Energiesteuern geplant war, nicht ganz erreicht. Aufgrund der außergewöhnlich warmen Witterung in der gesamten Heizperiode 2006/07 mussten wir unerwartet hohe Mengeneinbußen im Wärme- und Gasgeschäft hinnehmen.

Das Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr stammt zu einem wesentlichen Teil aus dem Stromhandelsgeschäft, aus beachtlichen Markterfolgen im bundesweiten Stromvertrieb und aus externem Wachstum auf dem tschechischen Fernwärmemarkt. Auch das Energiedienstleistungsgeschäft weist erfreuliche Zuwächse auf. Hier hat vor allem die Erstkonsolidierung der Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH & Co. KG (IGS), der MVV Energiedienstleistungen Wohnen GmbH & Co. KG, Berlin, und der Consulting-Tochter DECON GmbH beigetragen.

Mit diesen Umsätzen aus teilweise neuen Geschäften konnten wir die hohen Rückgänge, die wir durch Mengeneinbußen im stark witterungsabhängigen Wärme- und Gasgeschäft hinnehmen mussten, mehr als ausgleichen.

Unsere Unternehmensgruppe erzielte im Berichtsjahr 95% beziehungsweise 2,16 Mrd Euro ihres Umsatzes im Inland und 5% beziehungsweise 102 Mio Euro im Ausland. Unsere Auslandsmärkte sind Polen und die Tschechische Republik. In Tschechien stieg der Umsatz trotz witterungsbedingter Absatzeinbußen im Fernwärmegeschäft um 31% beziehungsweise 14 Mio Euro. Dieser Zuwachs ist auf den Erwerb einer 70%igen Beteiligung an dem Fernwärmeunternehmen Teplárna Liberec und an drei weiteren Fernwärmesystemen in benachbarten Städten im Januar 2007 zurückzuführen. Der Rückgang des Umsatzes in unserem polnischen Teilkonzern um 15% beziehungsweise 7 Mio Euro hatte seine Ursache in witterungsbedingten Absatzeinbußen.