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Home >> Konzernlagebericht >> Prognosebericht >> Entwicklung von Konjunktur und Energiemarkt | |||
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Entwicklung von Konjunktur und EnergiemarktFür das Jahr 2006 wird erneut mit einem nur geringen Wirtschaftswachstum in Deutschland gerechnet. Wir gehen davon aus, dass von der konjunkturellen Seite keine wesentlichen Impulse für unser Kerngeschäft zu erwarten sind. Der Markt für Energiedienstleistungen sollte jedoch in Deutschland weiterhin prozentual jährlich zweistellig wachsen. Der für uns wichtige Markt der thermischen Restmüllverwertung dürfte durch die zum 1. Juni 2005 in Kraft getretene Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASi) mittelfristig von fehlenden Verbrennungskapazitäten geprägt sein. Daher gehen wir von zumindest stabilen Preisen und somit Erlösen für zu verbrennende Abfallmengen sowie von einer hohen Kapazitätsauslastung unserer Anlagen aus. Eine Unwägbarkeit stellt die Einführung der Regulierung der Netznutzungsentgelte für Strom und Gas durch die Bundesnetzagentur dar. Alle Netzbetreiber mussten für Strom bis Ende Oktober 2005 und müssen für Gas bis Ende Januar 2006 einen Antrag auf Genehmigung ihrer Netzentgelte bei der für sie zuständigen Regulierungsbehörde stellen. Ob und in welcher Form dies zu einer Veränderung in der Höhe der Netzentgelte führt, ist aufgrund der bislang fehlenden Erfahrung mit den Regulierungsbehörden nicht abzuschätzen. Hierauf aufbauend werden die Regulierungsbehörden ein System der Anreizregulierung für Netznutzungsentgelte entwickeln, mit deren Inkrafttreten sich der Druck auf die Entgelte vermutlich nochmals erhöhen wird. Dies gilt sowohl für die Nutzung von Transportnetzen im Hochspannungsbereich als auch im Bereich der Endverteilernetze. Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass die Regulierungsbehörde für mehr Wettbewerb auf dem inländischen Strom- und Gasmarkt sorgen wird. Wir würden es begrüßen, wenn hierdurch Impulse für mehr Wettbewerb auf den leitungsgebundenen Energiemärkten ausgelöst werden könnten. Da wir uns bereits frühzeitig auf die Einrichtung einer Regulierungsbehörde eingestellt haben, fühlen wir uns mit den ergriffenen Maßnahmen für diese neue Phase des Wettbewerbs in der leitungsgebundenen Energieversorgung gut vorbereitet. Rohöl hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 abermals stark verteuert. Infolgedessen werden im Jahr 2006 die Erdgaspreise durch die Ölpreisbindung auf den Bezugsmärkten deutlich ansteigen. Diese Entwicklung wird sich auch auf die Endkundenpreise auswirken. Die Preise für Kohlendioxid (CO2) im Rahmen des neu eingeführten Emissionshandels waren anfänglich sehr volatil, haben sich jedoch in den letzten Monaten beruhigt. Wir gehen davon aus, dass der Emissionshandel mit der weiteren europäischen Integration an Liquidität gewinnen wird. |
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