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Umsatz in schwierigem Marktumfeld gesteigert
Die MVV Energie Gruppe hat ihren Umsatz in einem von hoher Wettbewerbsdynamik gekennzeichneten Energiemarkt im Vergleich zum Vorjahr um 19% auf rund 2 Mrd Euro gesteigert. Dieser kräftige Anstieg ist in erster Linie auf unser starkes externes Wachstum zurückzuführen. Der erstmals ganzjährig voll konsolidierte Teilkonzern Stadtwerke Kiel AG (SWK) hat im Geschäftsjahr 2004/05 mit 336 Mio Euro zum Gesamtumsatz unserer Unternehmensgruppe beigetragen. Im Geschäftsjahr 2003/04 war die SWK nur mit fünf Monaten (Zeitraum Mai – September 2004) in den Umsatz des Konzernabschlusses einbezogen. Diesem positiven Effekt aus der Konsolidierung der SWK steht ein negativer Effekt aus dem Verkauf unserer tschechischen Beteiligung in Brünn im Oktober 2004 gegenüber. Diese Beteiligung hatte im Geschäftsjahr 2003/04 einen Umsatz von 56 Mio Euro ausgewiesen, der mit der Endkonsolidierung weggefallen ist. Auf vergleichbarer Basis, d.h. ohne die beiden Effekte Kiel und Brünn, stieg der Umsatz unserer Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr um 8%. Zu diesem Umsatzwachstum trugen alle Kerngeschäftssegmente und das neue Segment Umwelt bei, in dem wir die thermische Restmüllverwertung und die Biomasse-Aktivitäten gebündelt haben. Die höheren Umsätze in den Kerngeschäftssegmenten Strom, Gas und Wasser sind neben dem Effekt durch SWK einerseits auf Absatzsteigerungen und andererseits auf Preisanpassungen zurückzuführen. Alle inländischen Gesellschaften unseres Stadtwerke-Netzwerks erreichten höhere Umsätze als im Vorjahr. Insgesamt erzielte unsere Unternehmensgruppe im Inland einschließlich Kiel einen Umsatz (vor Konsolidierung) von 2.106 Mio Euro (Vorjahr 1.694 Mio Euro). Der Auslandsumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 33% auf 87 Mio Euro verringert, wodurch der Anteil am Gesamtumsatz auf 4% sank (Vorjahr 8%). Das Umsatzwachstum von 17% bei unserer polnischen Unternehmensgruppe konnte den aus der Endkonsolidierung von Brünn resultierenden Umsatzrückgang bei unserer tschechischen Unternehmensgruppe nicht ausgleichen. Ohne den Endkonsolidierungseffekt Brünn erreichten wir auch bei unserer tschechischen Unternehmensgruppe ein Umsatzplus von 17%. |
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