Geschäftsmodell Home >> Geschäftsmodell >> Im Fokus: Das Stadtwerke-Netzwerk der MVV Energie Gruppe

Vorstände und Geschäftsführer der MVV Energie Gruppe
(von links nach rechts):
Wolfgang Thurau, Köthen Energie GmbH
Dr. Werner Dub, MVV Energie AG
Dirk Fieml, Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH
Dr. Rudolf Schulten, MVV Energie AG
Stefan Grützmacher, Stadtwerke Kiel AG
Hans-Jürgen Farrenkopf, MVV Energie AG, sitzend
Arthur Bächle, Stadtwerke Kiel AG
Matthias Brückmann, Energieversorgung Offenbach AG
Karl-Heinz Trautmann, MVV Energie AG, sitzend
Dr. Kurt Hunsänger, Energieversorgung Offenbach AG

weitere Vorstände und Geschäftsführer unseres
Stadtwerke-Netzwerks

Matthias Gruber, Management Stadtwerke Buchen GmbH
Kurt Hemberger, Management Stadtwerke Buchen GmbH
Joachim Kistenmacher, Stadtwerke Kiel AG
Dr. Christian Becker, Stadtwerke Solingen GmbH
Conrad Troullier, Stadtwerke Solingen GmbH
Ivo Slavotinek, MVV Energie CZ s.r.o.
Beata Glaba, MVV Polska Sp. z o.o.
Daniel Heiler, MVV Polska Sp. z o.o.
Thomas Stepputat, MVV Polska Sp. z o.o.

 

Die MVV Energie AG hat sich mit ihrem Börsengang 1999 für die Strategie eines unabhängigen, national und international aufgestellten, regionalen Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmens entschieden. Im Gegensatz zur Erzeugung gibt es in der Verteilung keinen reinen Größenvorteil, da es sich um ein regionales Geschäft handelt. Deshalb haben wir in den vergangenen fünf Jahren ein Stadtwerke-Netz aufgebaut, dem in Deutschland neben der MVV Energie AG die Energieversorger bzw. Stadtwerke in Offenbach, Ingolstadt, Solingen, Kiel, Köthen und Buchen angehören. In Polen zählen drei Fernwärmegesellschaften und in Tschechien acht Fernwärmegesellschaften zu unserer Unternehmensgruppe.

Mit der horizontalen Integration und Vernetzung von mehrspartigen Stadtwerken (Multi-Utility-Unternehmen) stehen wir im Gegensatz zur Strategie der großen deutschen Energieerzeuger, die eine vertikale Integration auf dem deutschen Energiemarkt verfolgen: Sie integrieren Unternehmen von der Erzeugung bis zur Verteilung.

In der horizontalen Integration von Multi-Utility-Unternehmen in unser Stadtwerke-Netzwerk sehen wir folgende Vorteile:

  • Multiplizierung erfolgreicher Geschäftsmodelle und Prozesse als "Best Practice" in wirtschaftlich
    interessanten regionalen Märkten
  • Verbreiterung der Kundenbasis und Zugang zu neuen Kunden
  • Neue Standorte als Plattform für den Absatz erfolgreich erprobter Energiedienstleistungen und
    innovativer Produktideen
  • Nutzung von Synergien im Energiehandel, bei Technik, IT und Beschaffung

Wir wollen unser Stadtwerke-Netzwerk weiter ausbauen und noch enger miteinander verknüpfen sowie die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit verstärken. Für weitere Beteiligungen sehen wir gute Chancen, da die Kaufpreise für Stadtwerke durch kartellrechtliche Erwerbsbeschränkungen für die großen inländischen Energieerzeuger stark gefallen sind. Wir werden uns jedoch nur an Unternehmen beteiligen, deren Kerngeschäft zu unserem passt und die profitabel sind.

Im Berichtsjahr haben wir unter anderem mit unseren Beteiligungen in Offenbach, Ingolstadt und Solingen ein gemeinsames Projekt zur Standardisierung aller Abläufe, Prozesse und Organisationen begonnen. Unsere Beteiligungen in Offenbach, Ingolstadt und Köthen haben ein SAP-Implementierungsprojekt durchgeführt, um eine einheitliche Softwareplattform mit der Muttergesellschaft MVV Energie AG nutzen zu können.