 
Für umweltverträgliche Energien zeichnet sich aufgrund der Umweltschutzziele der Europäischen Union und der Bundesregierung ein starkes Marktwachstum ab. Der Ausbau dieses Zukunftsmarktes wird durch günstige gesetzliche Rahmenbedingungen gefördert. 
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet Investoren eine verlässliche Investitionsgrundlage. Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms soll in Deutschland bis zum Jahr 2010 von derzeit 8 auf 12,5% und bis 2020 auf 20% steigen; in Europa ist bis 2010 ein Anstieg von etwa 14 auf 22% vorgesehen. Die MVV Energie mit ihrer langjährigen Erfahrung in der dezentralen Energieerzeugung hat frühzeitig auf umweltschonende Energien gesetzt und nutzt die sich in diesem Zukunftsmarkt bietenden Chancen. Unser Fokus liegt bisher auf der Bio-, der Wind- und der Solarenergie. Diese Märkte sind allerdings in jüngster Zeit deutlich schwieriger geworden, so dass wir hier einen Konsolidierungsprozess erwarten. 
Ein neues Geschäftssegment
Um der Bedeutung dieses Tätigkeitsbereichs Rechnung zu tragen, haben wir zu Beginn des Geschäftsjahres 2002/03 ein eigenes Geschäftssegment Erneuerbare Energien gebildet. Hierin sind alle Aktivitäten und Projekte der MVV Energie gebündelt, bei denen die dauerhafte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nach dem EEG oder ähnlichen europäischen Gesetzen den wesentlichen Teil des Umsatzes liefert. Darunter fallen Bioenergie-Kraftwerke sowie die Projektentwicklung und der Betrieb von Wind- und Solarenergieanlagen.
Die MVV Energie AG hält mittelbar über die MVV RHE AG eine Beteiligung in Höhe von 33,33% an der Biomasse Rhein-Main GmbH, der Projektgesellschaft für das Biomasse-Kraftwerk Flörsheim-Wicker. Diese Gesellschaft wurde nicht konsolidiert. Projekte wie Biomasse-Heizwerke, die hauptsächlich zur Wärmegewinnung dienen, sind unserem Segment Dienstleistungen zugeordnet.
Umsatz und EBIT von Aufbauphase geprägt
Der Segmentumsatz in Höhe von rund 2 Mio Euro resultiert im Wesentlichen aus den Verkaufserlösen der eternegy GmbH im Windparkgeschäft; sie hat verschiedene kleinere Projekte entwickelt und vor der Baureife erfolgreich veräußert. Die eternegy hatten wir im Oktober 2000 gemeinsam mit der DeWind AG, einem Hersteller von Windenergieanlagen, gegründet; im Geschäftsjahr 2001/02 übernahmen wir die Gesellschaft zu 100% und machten sie damit herstellerunabhängig. Zur Verbesserung der Rendite konnten nun einige Windkraftprojekte mit Anlagen anderer Hersteller neu konzipiert werden, was jedoch eine Verlängerung der Projektierungsphase einschließlich der Baugenehmigung um sechs bis zwölf Monate nach sich zog. Aus diesem Grund hat eternegy im Berichtsjahr keine schlüsselfertigen Anlagen errichtet und ans Netz gebracht.
Unsere Biomasse-Kraftwerke befanden sich während des Berichtsjahres noch im Bau und konnten daher noch keinen Umsatz erwirtschaften. Mit Umsatzerlösen aus der Stromeinspeisung rechnen wir hier im Laufe des Geschäftsjahres 2003/04.
Das negative EBIT in Höhe von 6 Mio Euro spiegelt die hohen Investitionen in die Biomasse-Kraftwerke und die Aufbauphase wider, in der sich dieses Segment befindet. 
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| Gesellschaften des Segments
Erneuerbare Energien |
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MVV Erneuerbare Energien GmbH, Mannheim,
(internationale Investitions- und Betriebsgesellschaft) |
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MVV BioPower GmbH
(Projektgesellschaft Biomasse-Kraftwerk Königs Wusterhausen) |
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MVV BMKW Mannheim GmbH
(Projektgesellschaft Biomasse-Kraftwerk Mannheim) |
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eternegy GmbH, Mannheim,
(internationale Projektentwicklungsgesellschaft,
insbesondere für Windenergie) |
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MVV eternegy Polska Sp. z o. o., Warschau |
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