 
Nach der Konjunkturschwäche der vergangenen drei Jahre wird für 2004 wieder mit einer leichten konjunkturellen Erholung gerechnet.
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung rechnet in seinem Jahresgutachten 2003/2004 mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,7%. Grundlage für das erwartete Wachstum ist eine sich abzeichnende Konjunkturbelebung im europäischen Wirtschaftsraum und in den USA; sie könnte sich in steigenden Exportaufträgen niederschlagen. Eine weitere Schlüsselrolle für die deutsche Konjunktur kommt der Stärkung der Binnennachfrage zu. Mit ihr ist allerdings nur dann zu rechnen, wenn die Verunsicherung der Konsumenten und Investoren beseitigt werden kann. Als eine wesentliche Voraussetzung hierfür gilt allgemein die zügige Umsetzung der von der Bundesregierung für den Jahresanfang 2004 geplanten Reformen.
In unserer Branche wird das wirtschaftliche Umfeld auch im Geschäftsjahr 2003/04 von starken Veränderungen und dem Wettbewerb auf den sich weiter entwickelnden Strom- und Gasmärkten geprägt sein. Wir rechnen – auch in Erwartung höherer staatlicher Abgaben – mit weiter steigenden Strompreisen.
Ein wesentlicher Faktor wird auch die Einrichtung einer staatlichen Regulierungsbehörde sein. Wir gehen davon aus, dass unter dem Eindruck der jüngsten Stromausfälle im benachbarten Ausland und in den USA die Bedeutung der Versorgungssicherheit erkannt ist und zukünftige Investitionen in das Verteilernetz nicht durch zu massive Eingriffe behindert oder gar gefährdet werden. Darüber hinaus begrüßen wir jede Stärkung der Marktkräfte.

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