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Risikobericht

Die Energiewirtschaft ist von hohem Wettbewerbsdruck und zahlreichen technologischen Veränderungen geprägt. Unternehmerisches Handeln ist in diesem Umfeld stets mit Risiken verknüpft. Risiken frühzeitig zu erkennen und zu erfassen, angemessen zu bewerten und Maßnahmen zu ihrer Steuerung, Begrenzung bzw. Minimierung zu ergreifen, ist Aufgabe des Risikomanagements der MVV Energie.

 

 

Risikomanagement

 

Unser Risikomanagementsystem ist in die Aufbau- und Ablauforganisation des gesamten Unternehmens eingebunden und sorgt so für ein hohes, wertorientiertes Risikobewusstsein der Verantwortlichen. Es setzt die Vorgaben des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) um und wird ständig weiterentwickelt sowie an sich ändernde Rahmenbedingungen angepasst.

 

Im Rahmen unseres Risikomanagementsystems identifizieren, dokumentieren und bewerten wir gemeinsam mit den Fachabteilungen mögliche Risiken nach ihrer potenziellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Wir klassifizieren diese Risiken nach Kategorien (A, B oder C) und stellen sicher, dass sie fortlaufend überwacht sowie geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung ergriffen werden. Die Berichterstattung erfolgt durch die zentrale Risikomanagement-Koordination, zu deren weiteren Aufgaben die konzeptionelle Betreuung und Dokumentation des Risikomanagementsystems gehören. Entsprechend der gesetzlichen Vorschrift legen wir vierteljährlich dem Vorstand einen Bericht über alle Risiken und dem Aufsichtsrat Berichte über die A- und B-Risiken vor, die zusammen 96% des gesamten gewichteten Risikopotenzials der MVV Energie Gruppe ausmachen. Seit dem 30. September 2003 steht für die Risikoberichterstattung eine datenbankgestützte Software zur Verfügung; mit ihr haben wir unser Risikomanagementsystem weiter vereinfacht und die Berichterstattung beschleunigt.

 

Die Funktionsfähigkeit und die Abläufe des bestehenden Risikomanagementsystems werden sowohl durch unsere Konzernrevision als auch durch den Abschlussprüfer geprüft. In den folgenden Beobachtungsbereichen werden dezentral durch die Fachbereiche Risiken identifiziert und erfasst: Stromhandel/Energiebeschaffung, Müllheizkraftwerke, Netze, Produktion, Marktbearbeitung Endkunden, Dienstleistungen, Beteiligungen, Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Recht, Personal sowie Informationstechnologie. Die wesentlichen Risiken stellen sich wie folgt dar: