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Die Aktie von MVV (25,50 Euro; DE000A0H52F5)markiert behutsam ein Allzeithoch nach dem anderen. Selbst die „nur“ auf 0,80 (Vj. 0,75) Euro für das Gj. 05/06 (per 30.9.) angehobene Dividende bremste die Hausse nicht. Wir hatten etwas mehr erwartet (PB v. 4.9.). Doch nach Jahren der Ausschüttung aus der Substanz war es wichtig zu dokumentieren, dass die Dividende
verdient wird. Überdies ist so Platz für stete Erhöhungen. Dennoch scheint der Titel nun uninteressant.
Noch vor der Bilanz-PK (11.1.) gab CEO Rudolf Schulten eine 06/07er Prognose für Umsatz (+10% auf 2,5 Mrd. Euro) und EBIT (+10% auf 220 Mio. Euro) ab, traf damit auch nur den Konsens. Die Übernahmeschlacht um die Stadtwerke Leipzig verschiebt sich in den Sommer. Und auch das neue Müllheizkraftwerk Leuna 2 (Kosten rd. 70 Mio., Umsatz rd. 23 Mio. Euro) startet zu spät, um noch Einfluss auf die GuV zu haben.
Spannend ist, ob der Kauf von 2 größeren Müllheizkraftwerken von EnBW schon früher gelingt und der Turnaround in Polen nachhaltig ist. Evtl. kommen auch noch Zukäufe in Tschechien oder der Slowakei dazu. Sicher ist, dass die schon genehmigte Kapitalerhöhung (18,2%; Mittelzufluss von rd. 200 Mio. Euro) im Frühjahr durchgeführt wird. Der Anteil der Stadt Mannheim sinkt dabei auf 56%. Zudem will die Kommune – unabhängig vom Ausgang der OB-Wahl im Juni – ihren
Anteil auf 51% abbauen. Dann ist der MDAX drin. Da MVV überdies zu den Gewinnern der Unternehmenssteuerreform 2008 zählt, steht der Titel spätestens ab Frühjahr unter Strom. Neuleser steigen daher mit Kauflimit 25 (bisher 23) Euro ein. Neuer Stopp 19,50 Euro.
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