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Mit einem Kurs von € 18.28 am 28.02.2005 erreichte die Aktie der MVV Energie AG kurz vor ihrer Hauptversammlung fast wieder das bisherige Allzeithoch von € 20, das vor vier Jahren verzeichnet wurde. Die Anleger honorierten damit einerseits die konstante Dividende von € 0.75 und andererseits die Perspektiven des Mannheimer Energieversorgers, der nach dem "Großreinemachen" im Geschäftsjahr 2003/04 in der laufenden Periode einen Umsatz von € 2 Mrd. und ein operatives Ergebnis von € 150 Mio. anpeilt (s. NJ 3/05).
Die Aktionäre vernahmen in der Hauptversammlung am 04.03.2005 mit Genugtuung, dass im ersten Quartal die Erfolge der umgesetzten Maßnahmen mit einem Anstieg des EBIT um 45 % auf € 68 (47) Mio. und des Periodenüberschusses um 56 % auf € 25 (16) Mio. sichtbar sind und stimmten der Schaffung eines Genehmigten Kapitals von € 39 Mio. zu. Die möglichen Mittel von bis zu € 250 Mio. sollen für Akquisitionen eingesetzt werden, um das externe Wachstum zu forcieren. Mit dem Frankfurter Versorger Mainova würden Gespräche geführt, war zu hören.
Das wieder zunehmende Interesse an der MVV-Aktie ist zudem aus dem Anspruch des Vorstandsvorsitzenden Rudolf Schulten abzuleiten, innerhalb von drei Jahren die Kapitalrendite von unbefriedigenden 5.2 % auf 8.4 % anzuheben, um die Dividende wieder aus verdientem Geld zahlen zu können. Über den Dividendenabschlag hinaus verlor die Aktie moderat auf € 15.95; sehr viel günstigere Einstiegschancen dürfte es zunächst nicht geben.
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